Wir verwenden Cookies, um unsere Online-Angebote optimal darstellen zu können und um zu analysieren, wie unsere Website genutzt wird. Durch die Nutzung dieser Website geben Sie uns Ihre Zustimmung, Cookies zu verwenden.

Grundlagen der neurologischen Reha

Die Grundlagen des Qualitätskonzepts sind die weltweit akzeptierten Standards der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Diese hat ein Modell zur Beschreibung und Beurteilung von Funktionsstörungen und Krankheitsfolgen (ICF) entwickelt. Das wiederum dient als Grundlage einer rational begründeten und zielorientierten Rehabilitationsbehandlung der Phase D. Wesentlich an diesem Konzept ist die unbedingte Einbeziehung des psychosozialen Umfeldes.
Für den Alltag in der Reha bedeutet dies, dass die Ziele der Behandlung im konkreten Umfeld des Patienten ansetzen und die häusliche, berufliche und soziale Umgebung in die Behandlung einbezogen wird.

für die neurologische Rehabilitation

Praktische Informationen

Voraussetzungen für eine Neuro-Reha
  • Rehabilitationsbedürftige neurologische Erkrankungen in der Phase D
  • ausreichende körperliche und psychische Belastbarkeit für eine ambulante Rehabilitation
  • keine Weglauftendenz
  • ausreichende Motivation
  • Teilmobilität mit der Möglichkeit der eigenen Anreise oder Nutzung eines Fahrdienstes
  • gesicherte häusliche Versorgung
  • keine Infektion (z. B. MRSA, MRGN, VRE)
  • Behandlungszusage des Kostenträgers wie z.B. Rentenversicherung, Krankenkasse oder Unfallversicherung
  • Kontinenz
Neurologische Krankheitsbilder
  • vaskuläre Erkrankungen (z. B. Zustand nach Schlaganfall oder Hirnblutung, Subarachnoidalblutung, cerebrale Hypoxie, vaskuläre Erkrankung im Bereich des Rückenmarks)
  • Hirn- und Rückenmarksverletzungen (z. B. Schädelhirntraumata)
  • sonstige Erkrankungen mit toxischen oder metabolischen Schädigungen des Gehirns
  • entzündliche Erkrankungen des Gehirns und des Rückenmarks und ihrer Häute
    (z. B. Meningitis, Meningoenzephalitis, Enzephalitis, Enzephalomyelitis disseminata, Myelitis)
  • Tumore an Gehirn oder Rückenmark
  • degenerative Hirn- oder Rückenmarkserkrankungen (z. B. Parkinsonsyndrom)
  • neuromuskuläre Erkrankungen (Polyneuropathien, Guillain-Barré-Syndrom, Plexusschädigungen, Myopathien)
Ausschlusskriterien
  • nicht ausreichend abgeklärte Erkrankung
  • Zustand des Patienten nicht in Phase D
  • Multimorbidität (geriatrisches Syndrom)
  • andauernde Bettlägerigkeit
  • fehlende Transportfähigkeit
  • nicht sichergestellte häusliche Versorgung
  • Inkontinenz
  • Infektionen

Kontakt und Terminkoordination

Christiane Kienast, Leiterin ANR

savita

02131 529 78466

anr@savita.de