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„Crash-Kurs" Gemeinsames Vorbereiten auf die Geburt ab der 28. Schwangerschaftswoche sch mehr

Gerontopsychiatrie

Demenzielle Erkrankungen, Depression, Schwindel/Lagerungsschwindel, PNS-Erkrankungen, ZNS-Erkrankungen sind Krankheitsbilder, aus denen sich folgende Funktionsstörungen ergeben:

Psychisch:

  • Bewusstsein
  • Orientierung
  • Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit
  • Stimmung und Affektivität
  • Denken
  • Wahrnehmung (Körperwahrnehmung, Sichtwahrnehmung)
  • Halluzinationen
  • Ich-Erleben
  • Antrieb
  • Angst/Panik (vor dem Fallen)

Physisch:

Allgemein:

  • Mobilität/Transvers
  • Gleichgewicht
  • Gangbild/Beweglichkeit
  • Lagerungsschwindel

Bei PNS-Erkrankungen:

  • Polyneuropathie bei PNP, evtl. Amputation vorliegend
  • Schädigung einzelner Nerven:
    -
    Facialisparese
    -
    Peronaeusläsion
    - Plexusparese (Arm, Bein)
    -
    Paresen OEX, UEX

Bei ZNS-Erkrankungen:

  • Schädelhirntrauma
  • M. Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Apoplex
  • Cerebrale Blutung
  • Cerebraler Tumor mit Psychose
  • Z.n. cerebraler Hypoxie
  • Cerebralparese
  • Chorea Huntington

Physiotherapeutische Maßnahmen (ambulant)

Situationsabhängige Beobachtungen für die Bereiche:

  • Muskulatur (Kontraktur)
  • Ausdauer
  • Beweglichkeit
  • Nebenerkrankung (Arthrose, Herzerkrankung, Atemwegserkrankungen)
  • Einschätzung der Sturzgefahr, Gang und Gleichgewicht (Tinetti-Test)


Allgemein:

Gruppentherapie:

  • Förderung und Verbesserung der Motorik, Kraft und Ausdauer
  • Regulierung des Muskeltonus
  • Vermeidung von Kontrakturen
  • Förderung und Verbesserung der Koordination und Propriozeption, der Grob- und Feinmotorik

Einzeltherapie:

  • Sicherung der Mobilität
  • Sturzprophylaxe
  • Gangschulung bei Immobilität
  • Koordinations- Gleichgewichtsschulung
  • allgemeine Mobilisation
  • Schwindeltrainig:
    - Augen auf, ab, rechts, links bewegen
    - Beüben der verschieden Lagestellungen
    - Rumpfpendeln


Bei PNS-Erkrankungen
:

Einzeltherapie:

  • Förderung und Verbesserung der Motorik - vorwiegend der Grob-, später der Feinmotorik
  • Förderung der Körperwahrnehmung
  • Sensibilitätsschulung (Igelball, Kryo, verschiedene Untergründe)
  • später Kräftigung und Stabilisation der entsprechenden Extremität

Prothesenbehandlung bei Amputation, je nach Möglichkeit:

  • Kräftigung
  • Ausdauer/Belastung
  • Stabilisation

Gruppentherapie auch möglich


Bei ZNS-Erkrankungen:

Einzeltherapie:

  • Förderung der Eigenbeweglichkeit
  • Erlernen von Kompensationsmechanismen
  • Verbesserung der Belastungsfähigkeit
  • ADL-Training

Gruppentherapie ist je nach Schweregrad der Erkrankungen auch möglich

Physiotherapeutische Maßnahmen (stationär)

Alle Stationen:
Patienten, die mobil genug (d. h. gehfähig) sind, werden nach in Zusammenarbeit mit den verschieden Stationen in die Physiotherapieabteilung gebracht oder kommen selbständig.

Innerhalb der Gerontopsychiatrie auf den Stationen St. Monika und St. Antonius:
Hier stehen hauptsächlich Mobilisation, Gangschulen, Transfersübungen sowie die damit verbundene Sturzprophylaxe im Vordergrund. Ziel ist es, den Patienten die Angst zu Fallen zu nehmen, und ihnen mehr Sicherheit im Alltag zu geben. Weiterhin versuchen wir, die Patienten körperlich wieder so fit und mobil wie möglich zu machen.

Veranstaltungskalender
Mai - 2012
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Veranstaltungen

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